Google Ads Kosten: Budget, Betreuung, Agenturpreise

Google AdsAktualisiert: 26.10.20267 Min. Lesezeit

Wer nach den Google Ads Kosten fragt, bekommt oft eine einzige Zahl genannt. Tatsächlich zahlen Sie für zwei verschiedene Dinge an zwei verschiedene Empfänger. Dieser Beitrag zeigt, wie Sie Ihr Budget selbst abschätzen, welches Preismodell zu Ihnen passt und was Sie vor der Unterschrift klären sollten.

Kurz gesagt

  • Sie zahlen zwei Empfänger: das Werbebudget an Google und die Betreuung an die Agentur. Fragen Sie bei jedem Angebot, was enthalten ist.
  • Das Budget leiten Sie aus Klickpreis und Abschlussrate ab: 2 € pro Klick und jeder 40. Besucher fragt an ergibt 80 € pro Anfrage.
  • Für Anzeigen, die in Österreich ausgespielt werden, berechnet Google seit November 2020 einen Aufschlag von 5 %.
  • Consent Mode und sauberes Tracking gehören zu den Kosten, nicht zu den Extras. In der Schweiz gelten Googles Einwilligungsregeln seit 31. Juli 2024.
  • Der teuerste Fehler ist ein kleines Budget, verteilt auf zu viele Kampagnen.

Wofür Sie bei Google Ads bezahlen

Ein Angebot über „800 € im Monat“ kann drei völlig verschiedene Dinge bedeuten. Bevor Sie Preise vergleichen, trennen Sie die Positionen:

PositionWer bekommt das GeldWorauf Sie achten
WerbebudgetGoogle, für KlicksLäuft über Ihr eigenes Zahlungsmittel auf Ihr eigenes Google-Ads-Konto. Nie über die Agentur.
BetreuungAgentur oder eigene MitarbeiterStrategie, Kampagnenaufbau, laufende Optimierung, Reporting. Das ist der Teil, den die Agentur berechnet.
EinrichtungAgentur, einmaligKontostruktur, Conversion-Tracking, Verknüpfung mit Analytics, Shop oder CRM. Manche berechnen das separat, andere nicht.

Fragen Sie bei jedem Angebot nach, welche der drei Positionen im genannten Betrag enthalten sind.

Läuft das Werbebudget über die Karte der Agentur, sehen Sie nicht, was Google tatsächlich berechnet hat. Und bei einem Wechsel gehört das Konto mit seiner gesamten Historie nicht Ihnen.

Wie hoch das Werbebudget sein muss

Eine allgemeingültige Zahl gibt es nicht. Sie können sie aber aus zwei Werten Ihres eigenen Geschäfts herleiten: wie viele Besucher Sie im Schnitt für eine Anfrage oder einen Kauf brauchen und was ein Klick in Ihrer Branche ungefähr kostet. Den Klickpreis schätzt der Keyword-Planer in Google Ads, die Abschlussrate kennen Sie aus Analytics oder aus Ihrem Bauchgefühl, wenn Sie noch keine Daten haben.

Ein Rechenbeispiel mit runden Zahlen, die keinen Branchendurchschnitt darstellen:

2 €pro Klick
×
40Klicks pro Anfrage
×
15Anfragen im Monat
=
1.200 €Werbebudget pro Monat
Eine Anfrage kostet hier 80 € Werbebudget. Ob sich das lohnt, entscheidet der Wert eines gewonnenen Auftrags.

Ob 80 € pro Anfrage viel oder wenig sind, hängt davon ab, wie viele Anfragen zu Mandaten oder Aufträgen werden und was ein Auftrag einbringt. Gerade bei Kanzleien und anderen Dienstleistern mit hohem Auftragswert ist SEA oft schon mit wenigen Conversions rentabel, wenn jede Anfrage sauber erfasst wird. Für die Kanzlei Rieger haben wir die Zahl potenzieller Mandanten um 260 % gesteigert. Wie wir für Kanzleien arbeiten, steht auf der Seite Google Ads für Anwälte.

Was in Österreich und der Schweiz anders ist

Zwei Punkte, die in den meisten Budgetrechnern fehlen. Erstens berechnet Google laut seiner Hilfe für Werbetreibende seit dem 1. November 2020 einen Aufschlag von 5 % auf Anzeigen, die in Österreich ausgespielt werden, weil Österreich eine Digitalsteuer erhebt. Für Deutschland und die Schweiz gibt es keinen solchen Aufschlag. Wer beide Länder in einer Kampagne bewirbt, sieht den Posten in der Abrechnung unter den Transaktionen.

Zweitens das Tracking. Seit März 2024 verlangt Google für Nutzer im EWR den Consent Mode v2, und seit dem 31. Juli 2024 gilt Googles Richtlinie zur Einwilligung der Nutzer auch für die Schweiz. Lehnt ein Teil der Besucher das Tracking ab, sieht Google weniger Conversions, und die automatischen Gebotsstrategien lernen langsamer. Ein sauber eingerichtetes Consent-Banner und, wo sinnvoll, serverseitiges Tracking gehören deshalb zu den Kosten, nicht zu den Extras.

Drei Preismodelle für die Betreuung

Im SEA-Markt sind drei Modelle üblich. Jedes hat einen eingebauten Interessenkonflikt, den Sie kennen sollten.

ModellVorteilHakenUnsere Einschätzung
Monatliche PauschalePlanbar. Die Agentur hat keinen Anreiz, Ihr Budget nach oben zu treiben.Wächst das Budget, wächst der Aufwand, die Pauschale aber nicht. Früher oder später wird nachverhandelt, oder das Konto bekommt weniger Zeit.Das fairste Modell für kleinere Budgets.
Prozent vom WerbebudgetDer Preis steigt mit dem Aufwand.Die Agentur verdient mehr, wenn Sie mehr ausgeben. Im B2B, wo weniger, aber bessere Anfragen das Ziel sind, kann das gegen Sie arbeiten.In Ordnung bei mittleren Budgets, sofern die Budgethöhe vertraglich bei Ihnen liegt.
ErfolgsbasiertKlingt am besten: Sie zahlen für Ergebnisse.Was zählt als Ergebnis, und wer misst es? Kontrolliert die Agentur das Tracking, bestimmt sie ihre eigene Vergütung.Nur mit klarer Definition und einer Messung, die die Agentur nicht verändern kann.

Die Einschätzung stammt aus unserer Praxis mit Konten in Slowenien und im DACH-Raum.

Ein Detail, das bei erfolgsbasierten Angeboten selten zur Sprache kommt: Zählt eine Conversion schon beim Aufruf der Danke-Seite, lässt sie sich durch Neuladen oder Bots aufblähen. Wenn Sie so ein Modell wählen, verknüpfen Sie die Vergütung mit Daten aus Ihrem Shop-System oder CRM, nicht mit Zahlen aus Google Ads.

Unsere Preise

Wir veröffentlichen unsere Preise, damit Sie sie mit anderen Angeboten vergleichen können, bevor Sie mit uns sprechen.

PaketMonatliches WerbebudgetBetreuung
Starterbis 1.000 €300 € pro Monat
Growth1.000 bis 5.000 €20 % der Werbeausgaben
Premium PROüber 5.000 €auf Anfrage

Alle Preise netto zzgl. MwSt. Stand Oktober 2026.

  • Für Unternehmen in der EU mit USt-IdNr. gilt das Reverse-Charge-Verfahren.
  • Das Werbebudget zahlen Sie direkt an Google.
  • Keine Einrichtungsgebühr, keine Mindestvertragslaufzeit, monatlich kündbar.
  • Das Google-Ads-Konto gehört Ihnen und bleibt bei Ihnen, auch nach einer Kündigung.

Dazu gilt unsere 100 % Garantie für die Steigerung Ihres ROI: Erzielen wir innerhalb von 60 Tagen keinen höheren ROI, arbeiten wir kostenlos weiter, bis es so weit ist.

Adworld sitzt in Kranj, Slowenien. Die Zusammenarbeit mit Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz läuft per Telefon und Videocall. Was im Paket konkret enthalten ist, steht auf der Seite Google Ads Betreuung.

Agentur oder eigener SEA-Manager?

Ein eigener Mitarbeiter kostet deutlich mehr als sein Bruttogehalt. Dazu kommen Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung, Urlaub, Tools, Weiterbildung und die Zeit für Suche und Einarbeitung. Dafür kennt er Ihr Geschäft von innen und ist jeden Tag erreichbar.

Solange SEA keine volle Stelle füllt, ist eine Agentur in der Regel günstiger. Ein Nachteil, über den selten gesprochen wird: Bei größeren Agenturen sprechen Sie oft mit einem Account Manager, während das Konto von jemandem betreut wird, den Sie nie kennenlernen. Bei uns arbeitet der Inhaber, Klemen Kveder, selbst am Konto.

Ein eigener Mitarbeiter lohnt sich meist erst, wenn mehrere Kanäle und Märkte parallel laufen. Etwa Google Ads in drei Ländern, dazu Meta, Microsoft Ads und ein Shop mit mehreren tausend Produkten.

Was in den Vertrag gehört

Diese sieben Punkte sollten schriftlich geklärt sein, bevor die erste Anzeige läuft:

  1. Kontoinhaberschaft

    Google Ads, Google Analytics und Google Tag Manager laufen auf Ihr Unternehmen. Die Agentur erhält Zugriff, nicht Eigentum.

  2. Ansprechpartner

    Wer arbeitet konkret am Konto? Ein Name, keine Abteilung.

  3. Laufzeit und Kündigungsfrist

    Für SEA ist eine Jahresbindung nicht nötig. Ein Monat Kündigungsfrist reicht.

  4. Budgethoheit

    Keine Budgeterhöhung ohne Ihre schriftliche Freigabe, auch keine „kurzfristige“.

  5. Leistungsumfang

    Welche Kampagnentypen, welche Länder, ob Anzeigentexte und Grafiken enthalten sind.

  6. Reporting

    Wie oft und mit welchen Kennzahlen. Anfragen und Umsatz gehören hinein, Klicks und Impressionen allein reichen nicht.

  7. Datenschutz

    Wer ist für Consent-Banner und Auftragsverarbeitungsvertrag nach DSGVO zuständig? Ohne diese Klärung zeigt im Ernstfall jeder auf den anderen.

Der häufigste Budgetfehler

Nicht ein zu kleines Budget. Sondern ein kleines Budget, das auf zu viele Kampagnen verteilt wird.

Ein Unternehmen startet mit 800 € im Monat und verteilt sie auf Suchanzeigen, Display, Performance Max und Remarketing. Jede Kampagne bekommt ein paar Euro pro Tag, keine sammelt genug Daten. Nach drei Monaten heißt es: „Google Ads funktioniert bei uns nicht.“

800 € auf vier Kampagnen

je rund 200 € im Monat

Bei 2 € pro Klick etwa 100 Klicks pro Kampagne. Zu wenig, um zu erkennen, was funktioniert, und zu wenig für automatische Gebote.

800 € auf eine Suchkampagne

400 Klicks auf die margenstärksten Leistungen

Nach drei Monaten wissen Sie, welche Suchbegriffe Anfragen bringen. Läuft die Kampagne, kommt die nächste dazu.

Gleiches Budget, zwei Aufteilungen. Rechts haben Sie nach einem Quartal eine belastbare Antwort.

Wie Klickpreis und Auktion zusammenhängen und warum eine bessere Zielseite den Klick billiger macht, erklärt unser Beitrag PPC und SEA. Wenn Sie bereits Anzeigen schalten und wissen möchten, ob Ihr Budget sinnvoll eingesetzt wird, sehen wir uns Ihr Konto an und sagen Ihnen offen, wo Geld verloren geht. Schreiben Sie uns oder rufen Sie an: +386 70 646 364.

Häufige Fragen

Ist das Werbebudget in Ihrem Preis enthalten?

Nein. Das zahlen Sie direkt an Google.

Warum verlangen Sie keine Einrichtungsgebühr?

Weil die Einrichtung die Voraussetzung dafür ist, dass die Betreuung überhaupt funktioniert. Eine separate Gebühr würde Sie am Anfang mehr kosten, bevor Sie irgendein Ergebnis sehen.

Wann sehe ich Ergebnisse?

Klicks kommen, sobald die Anzeigen freigegeben sind. Bei Onlineshops zeigen sich die ersten Verkäufe meist innerhalb weniger Wochen. Bei Kanzleien und B2B-Dienstleistern dauert es länger, weil zwischen Anfrage und Auftrag Zeit vergeht. Eine belastbare Aussage zur Rentabilität können Sie nach etwa zwei bis drei Monaten stabilen Betriebs treffen.

Was kostet Google Shopping?

Die Kosten setzen sich gleich zusammen: Werbebudget an Google plus Betreuung. Shopping braucht zusätzlich einen sauberen Produktfeed im Merchant Center, und dessen Pflege ist oft mehr Arbeit als die Kampagne selbst.

Warum ist mein Klickpreis in Österreich höher als in Deutschland?

Ein Teil kann am Wettbewerb liegen, ein Teil am Aufschlag. Google berechnet für Anzeigen, die in Österreich ausgespielt werden, 5 % zusätzlich, weil Österreich eine Digitalsteuer erhebt. Den Posten sehen Sie in der Abrechnung unter den Transaktionen.

Kann ich jederzeit kündigen?

Ja, monatlich. Konto und Daten bleiben bei Ihnen.

Sollen wir Ihr Google-Ads-Konto prüfen?

Wir prüfen Einstellungen, Conversion-Tracking und Suchbegriffe und zeigen, wo Budget verloren geht. Kostenlos und unverbindlich.

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Adworld, Kranj

Agentur für Google Ads, Meta und SEO. Wir betreuen Werbekonten direkt, ohne Weitergabe an Junioren.

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI-Werkzeugen erstellt. Fakten und Plattformregeln wurden anhand der im Text genannten Quellen geprüft, Stand Oktober 2026.